Donnerstag, Juni 20, 2019

Hainan BlogDie Reise geht weiter...

Dieses Mal wird es wohl noch abenteuerlicher als ich es mir vorstellen kann. Auf einer Tropeninsel in der Nähe eines tropischen Regenwaldes mit mehr als 3000 verschiedenen Pflanzen und 4300 verschiedenen Tieren und Insekten.

 

Wird es ein Abenteuer oder eher doch eine Probe? Die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit sowie die Gefahren denen ich mich aussetze. Eine Probe für Geist und Körper?

 

Die Antwort darauf werde ich wohl erst erfahren wenn ich dort angekommen bin und Anfang März das Training beginne. Training von Früh bis Abends mit vielen Erfahrungen die ich mit euch in meinem Block teilen werde.

 

Meine Reise geht weiter von den Wudangbergen auf die chinesische Tropeninsel Hainan im Süden von Hong Kong. Eine Reise zu den Elementen Wasser, Holz, Feuer und Erde.

 

Der Weg zur wahren Meisterschaft führt durch die Selbstvergessenheit.

The End

The End
So nun ist auch schon das Ende meiner Reise eingetreten, schneller als gedacht. Wieder mal geht ein Abenteuer, ein Ereignis, ein Erlebnis zu Ende. Kann es noch nicht so richtig realisieren das ich eigentlich da war. Es kommt mir immer noch vor wie ein Traum. Habe hier mal wieder sehr viel gelernt ob das auf geistiger oder körperlicher Ebene war. Es wurde mal wieder bestätigt das man Grenzen verschieben kann. Es ist sehr anstrengend und auch Tag ein und Tag aus mit Schmerzen verbunden aber es ist machbar. Habe mich oft mit dem Gedanken ertappt das Handtuch schmeißen zu wollen, oder gerne mal den Wecker zu überhören. Jeder Tag war ein harter Arbeitstag. Aber ich habe es durchgezogen. Egal ob ich Schmerzen  hatte ich stand in der Früh da und zog mein Training bis zum Abend durch ohne wenn und aber. Durch das mehrfache wiederholen verbesserte sich der Prozess der Techniken. Immer wieder wiederholen ohne es langweilig zu finden, ohne es zu minimieren. Den Geist konzentrieren auf das was nötig ist. Viele nette Menschen habe ich kennen gelernt mit denen ich gerne in Kontakt bleiben möchte.  Wir haben uns gegenseitig betreut und aufgebaut  wenn wir am Boden waren. Immer wieder aufs Neue. Das Training zerrte an der Substanz. Man merkte jetzt zum Monatsende der Saft ist raus. Die Leute können nicht mehr.
Mein Meister kam gestern zu mir und sagte „ das Training war hart, er hätte nicht gedacht das ich das Vormittag und Nachmittag  durchziehe“. Meinen Ehrgeiz und Ausdauer muss man hier Loben. Fühlte mich sehr geehrt das er mir diese  Worte persönlich mitteilte. Dann werde ich wohl hier einen guten Eindruck hinterlassen.
Einen Tag vor meiner Abreise wurden nochmals die Techniken ausgebessert. Die Form wurde abgenommen und bestätigt. Daraufhin bekam ich offiziell ein Zertifikat mit einem Gruppenfoto. War sehr gerührt. Ich freute mich das es ein Ende nahm aber im Gegenzug war ich auch traurig. Ich hoffe doch das ich nochmal kommen darf. Zum Schluss wurde ich von allen verabschiedet und gedrückt. Das Ende einer langen Reise.
So liebe Leserinnen und Leser ich hoffe das ich euch diverse Sachen sehr nah bringen konnte. Das ihr mit erleben und mitfühlen konntet. Aber aller Anfang hat auch ein Ende. Wie sagte mein Meister zu mir, „zehntausend Dinge kehren zu einem zurück“. Weise Worte von einem weisen Menschen. Vielen Dank für alles……

Next 5 Days

Next 5 Days
Nun ging auch schon meine letzte Woche los. Die Erholung an unserem freien Tag war zwar gut aber leider nicht ausreichend. Nun heißt es Endspurt aber ich freue mich noch einige Sachen durchnehmen zu können.

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Land in Sicht

Die Trainingstage vergehen jetzt noch schneller als ich dachte. Jeden Morgen grüßt das Murmeltier. Das heißt aufstehen fertig machen, Warm Up und ab zum Vormittagshauptprogramm danach Mittagspause, Nachmittagtraining, Abendessen und Bettruhe.

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Sanya

Endlich hat es wieder aufgehört zu regnen .Es ist wundervoll wenn die Sonne wieder  unsere Haut erwärmt. Bei der morgentlichen Trainingseinheit  stehe ich oft mit meinem Gesicht zur Sonne und genieße  diesen Augenblick.

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Ausnahmezustand

Mittlerweile sind zwei Wochen Training vorüber. Das Wetter hier ist Monsun ähnlich. Es regnet jeden Tag von früh bis abends. In der nächsten Stadt Sanya 45 Km von hier entfernt ist strahlender Sonnenschein.

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Regenwald

Also die letzten Tage hatte es hier nur geregnet. Wie aus Kübeln kam das Wasser vom Himmel. Auch die Luftfeuchtigkeit ist die letzten Tage sehr gestiegen. Unsere Kleidung trocknet nicht,

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Yanoda

Endlich haben wir heute unseren freien Tag und können was unternehmen. Auch die Küche  bleibt heute kalt. Die Entscheidung viel uns leicht wir wollten in den Regenwald gehen.

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Der frühe Vogel fängt den Wurm

Nach dem sich die Tage so hinzogen bemerkte ich langsam die Realität . Die komplette Isolation mitten in der Natur. Ohne Radio, Zeitung oder Fernseher.

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Einteilung der Gruppen

Nach unseren 3040 Boxschlägen hatte ich eine sehr unruhige Nacht. Ich war zwar Müde konnte aber nicht schlafen also lauschte ich den Tiergeräuschen in der Nähe der Akademie.

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3040

Nach dem ich ja kein Geld in San Dao bekommen hatte wurde ich heut nach Sanya mitgenommen ,damit ich Geld bei der China Bank wechseln konnte. Nach unserer Ankunft wollte ich zuerst Bares wechseln, aber dann fiel mir wieder ein was das damals in Wudangshan für eine lange Prozedur war.

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Das Nachmittag Workout

Nach dem ich alles hergerichtet hatte machte  ich mich auf den Weg .Ich ging runter zu unserem MMI-UFC Combat Kampfbereich. Hände wurden bandagiert die Ausrüstungsgegenstände wurden nochmal überprüft.

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Warm Up

Nach meiner Ankunft hat auch schon am nächsten Tag das Training begonnen. Die Nacht war kurz da unser Wachhund vor der Tür launisch war, begann auch schon um 4:30 der Gockel zu krähen. Oh man dachte ich mir ,das geht ja schon toll los.

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Ermögliche Deinen Traum

Der Tag meiner Abreise kam schneller als ich dachte. Bis zum Flughafen und dem Flug selber gibt es eigentlich nichts besonderes zu berichten, außer das er sehr lang war 10 Stunden genauer gesagt. Als ich endlich in Beijing gelandet bin musste ich jedoch dort auch nochmals 6 Stunden ausharren bis zu meinem Anschlussflug zu meinem eigentlichen Ziel. Das war kein Zuckerschlecken.

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